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Agenda Austria Studio | Das Weekly

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Neueste Episode

11 Episoden

  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Wohnen mit Mietpreisbremse: Privileg für Insider, Falle für alle anderen

    03.04.2026 | 37 Min.
    „Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge
    Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?
    Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.
    Themenübersicht:
    01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch 
    03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden 
    05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde 
    08:01 So funktioniert die Interventionsspirale 
    13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten 
    20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen 
    22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen 
    25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System
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  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Das Erbschaftssteuer-Märchen: Warum sie kaum etwas bringt und trotzdem gefordert wird

    27.03.2026 | 27 Min.
    “Eine Erbschaftssteuer trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml
    Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit einer steilen These für Aufregung: Erbschaftssteuern seien die liberalste Idee, die man sich vorstellen kann – und kein Ökonom sei dagegen. Wirklich?
    In dieser Folge von Das Weekly – Make Austria Think Again nimmt Host Sandra Keplinger gemeinsam mit Ökonomin Carmen Treml die Aussagen des Finanzministers unter die Lupe. Ist eine Erbschaftssteuer wirklich das Gerechtigkeitsinstrument, als das sie verkauft wird? Oder ist sie vor allem politisches Theater – während Österreichs echtes Haushaltsproblem ungelöst bleibt?
    Themen:
    01:07 Was sagen liberale Ökonomen wirklich? Hayek, Friedman & die österreichische Schule
    03:08 Der entscheidende Haken: Erbschaftssteuer braucht ein Gesamtsteuerkonzept
    05:04 Wen trifft die Erbschaftssteuer wirklich – und wen nicht?
    07:29 Österreichs Einnahmen- vs. Ausgabenproblem
    09:20 2029 und die Verfassungsmehrheit: Politisches Wunschdenken?
    11:49 ÖVP, Bauern & Betriebe: Warum so viele Ausnahmen nötig wären
    13:39 Red Bull als Fallbeispiel: Was passiert, wenn große Unternehmen zahlen müssen?
    17:18 Steigt die Vermögenskonzentration wirklich? Was die Daten zeigen
    20:50 Das eigentliche Problem: Faktor Arbeit, Eigentümerquote & der Mittelstand
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  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Journalismus in Österreich: Zu links, zu einseitig, zu staatsnah?

    20.03.2026 | 38 Min.
    Michael Fleischhacker (ServusTV) und Franz Schellhorn (Agenda Austria) sprechen mit Host Sandra Keplinger über eine Frage, die viele spüren, aber nur wenige offen aussprechen: Wie einseitig ist der Journalismus geworden? Im Mittelpunkt stehen linke Mehrheiten in Redaktionen, die Rolle der Öffentlich Rechtlichen, die Verschiebung politischer Begriffe und die Frage, warum sich immer mehr Menschen von klassischen Medien abwenden.
    Die Diskussion geht dabei über reine Medienschelte hinaus. Themen sind unter anderem Redaktionskulturen, Themenauswahl, die Berichterstattung zu Corona, Migration, die Schlagseiten der öffentlich-rechtlichen Medien und die grundsätzliche Frage, ob die Mehrheit der Journalisten längst selbst Teil einer politischen Blase geworden ist.
    Themen dieser Episode:
    01:06 Wie links ist der Journalismus wirklich? 
    03:53 Warum Eigentümerstrukturen wenig über die Redaktion verraten 
    06:00 Wie „rechts“ zum Kampfbegriff wurde 
    09:23 Was Journalisten wählen – und warum das relevant ist 
    13:16 Corona, ORF und der Vertrauensverlust in klassische Medien 
    16:36 Migration, FPÖ-TV und die Folgen einseitiger Berichterstattung 
    18:59 BBC, NDR, ZDF: Warum auch andere Öffentlich-Rechtliche unter Druck stehen 
    20:01 Haushaltsabgabe, ORF und die Frage nach Reformen 
    24:13 Braucht es öffentliche Finanzierung für verlässlichen Journalismus? 
    27:25 Iran, Themenauswahl und die blinden Flecken der Medien
    Jetzt reinhören und besser verstehen, warum das Vertrauen in Medien sinkt und wie redaktionelle Blasen entstehen. Das Weekly – Make Austria Think Again. Jeden Freitag. Überall, wo es Podcasts gibt.
    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber, Redaktion: Sandra Keplinger, Christoph Beranek
  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Spritpreise, Inflation und Politik: Warum der Staat Preise nie kontrollieren kann

    13.03.2026 | 29 Min.
    „Eine Preisdecke bedeutet letztlich, dass der Staat die Entscheidungen von Millionen Menschen durch die Entscheidungen einiger Politiker und Beamter ersetzt.“ – Sandra Keplinger
    Wenn der Staat die Preise kontrollieren will, klingt das für viele zunächst einmal fürsorglich. In Wahrheit ist es jedoch oft das Gegenteil der Fall: Preiseingriffe bekämpfen nicht die Ursache, sondern das Symptom und verschärfen letztlich Knappheit, Fehlanreize und Inflation.
    In Folge #7 von „Das Weekly“ spricht Host Sandra Keplinger mit dem Ökonomen Hanno Lorenz über die österreichische Obsession, immer wieder in Preise einzugreifen – sei es bei Sprit, Mieten, Strom oder Lebensmitteln. Es geht um den Irrglauben der „Gierflation”, um die Funktion von Preisen als Knappheitssignal und um die Frage, warum der Staat so oft glaubt, Millionen individueller Entscheidungen besser ersetzen zu können als der Markt.
    Ausgangspunkt ist die aktuelle Debatte über steigende Spritpreise nach der Schließung der Straße von Hormus. Anstatt die Wirkung von höheren Preisen zuzulassen, wird in Österreich reflexartig nach Preiskommissionen, Transparenzdatenbanken und Eingriffen gerufen. Genau darin sehen wir das Problem. Dabei wäre die Lösung so einfach...

    Themen & Timecodes:
    00:49 Spritpreise nach Hormus-Schließung: Warum der Staat reflexhaft eingreifen will 
    02:36 Preiskommission, Wettbewerbsbehörde und die österreichische Kontrollkultur 
    03:21 Warum beim Benzin niemand über die 50 Prozent Steuern spricht 
    06:36 Warum temporäre Steuersenkungen oft nur Bürokratie und neue Probleme schaffen
    08:31 Hohe Margen, Investitionen und warum Preise ein Signal für Knappheit sind
    10:55 Carl Menger, das Glas Wasser in der Wüste und der subjektive Wert
    14:10 Planwirtschaft, Preisdeckel und die Lehren aus der Sowjetunion
    25:40 Hohe Arbeitskosten, Staatsgläubigkeit und warum man den Markt nicht ausschalten kann
    Warum Preise steigen – und warum Politik sie nicht senken kann. Die ganze Diskussion im Podcast „Das Weekly“. Überall, wo es Podcasts gibt.
    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber
  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Krieg gegen den Iran: Ölpreis, Regime Change und die Folgen für Europa

    06.03.2026 | 31 Min.
    „Ich bin sehr froh darüber, dass die Berufsbezeichnung ‚brutaler Diktator‘ inzwischen etwas gefährlicher geworden ist.“ – Vitus Ortner
    Die USA und Israel greifen den Iran an, und die zentralen Fragen lauten: Geht es um das Atomprogramm, geopolitische Machtinteressen im Nahen Osten oder tatsächlich um einen möglichen Regimewechsel in Teheran? Gleichzeitig steht viel auf dem Spiel: Angriffe auf die Öl- und Gasinfrastruktur sowie auf die Straße von Hormus könnten auch Europa treffen. Sandra Keplinger und Vitus Ortner analysieren die möglichen Interessen Washingtons, warum der Ölpreis bislang überraschend stabil bleibt, welche wirtschaftlichen Folgen dieser Konflikt haben könnte und warum die Rufe nach Völkerrecht den Diktatoren in die Hände spielen.
    Timecodes:
    02:24 Fünf verschiedene US-Narrative für denselben Krieg 05:19 Kriegsrhetorik und deren Hintergründe 06:34 Erratischer Iran? Die lange Liste der Angriffsziele 12:56 Angriffe auf Öl- und Energieinfrastruktur 13:18 Warum der Ölpreis überraschend stabil bleibt 15:14 Folgen für Europas Energieversorgung 19:28 Regime Change und mögliche Flüchtlingsbewegungen
    Das Weekly – Make Austria Think Again. Analysen zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

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Über Agenda Austria Studio | Das Weekly

Das Weekly – Make Austria Think Again.Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.
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Generated: 4/3/2026 - 6:31:12 PM