569 Episoden
- Im Fernsehstudio fühlte sie sich wie daheim. Auf der großen Bühne war plötzlich alles anders. Silvia Pitz kennt beide Welten und weiß, was Menschen souverän wirken lässt, wenn alle Augen und Linsen auf sie gerichtet sind.
Takeaways
Mach den Raum zu deinem Wohnzimmer. Vertrautheit entsteht durch Wiederholung und einen bewussten Blick auf den Ort, bevor es losgeht.
Inhalt ist die Pflicht. Erst wenn deine Kernbotschaft sitzt, lohnt die Arbeit an Körpersprache und Auftritt. Wackelt der Inhalt, sucht das Publikum nach anderen Signalen und spürt ein Störgefühl.
Showtime beginnt, sobald du sichtbar bist. Das gilt schon in der ersten Reihe und nicht erst am Rednerpult.
Präsentieren ist Dienstleistung. Wende dich dem Publikum zu statt der Leinwand. Gute Präsentationen tragen der rhetorische Dreiklang aus Einstieg, Kernbotschaft und Abschluss.
Handout ist nicht Präsentation. Die Folien sind Robin und du bist Batman: viele Bilder, kaum Text. Und wenn die KI deine Folien vollschreibt, sag ihr, dass sie mehr visualisieren soll.
Bereite dich vor wie ein Profi. Kläre, wer du bist, zu wem du sprichst, worüber und mit welchem Ziel. Denk auch an Bühne, Kleidung, Anreise und Parkplatz. Kritische Fragen lassen sich zum Großteil vorhersehen.
Wärm dich auf. Spür deinen Atem und deine Füße. Dazu kommen Power-Posing, ein Stift quer im Mund und ein paar Sprechübungen. Kein Sportler geht ohne Aufwärmen auf die Bahn.
Über Silvia Pitz
Silvia B. Pitz ist Coach, Trainerin und Moderatorin. Sie stand jahrelang als TV-Moderatorin vor der Kamera und begleitet seit 25 Jahren Menschen, die professionell auftreten wollen: auf der Bühne, im Meeting, vor der Kamera und bei Pressekonferenzen. Zu ihrem Angebot gehören Coaching, Training, Medientraining und Moderation, persönlich wie virtuell. Sie lebt und arbeitet in Oberbayern.
Links zu Silvia
Website: https://www.pitz-coaching.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/silviapitz/
Kapitelmarken (Zeiten aus der Rohaufnahme)
01:28 Beide Seiten der Kamera
02:07 Vom Studio-Wohnzimmer auf die große Bühne
05:15 Woran du Souveränität erkennst
08:21 Erst der Inhalt oder erst der Körper?
12:13 Die Kardinalfehler bei Präsentationen
13:40 KI-Folien und betreutes Vorlesen
15:35 Robin und Batman: Folien vs. Handout
17:29 Warum Präsentationen unterhalten dürfen
20:16 Vorbereitung: Rolle, Publikum, Ziel, Logistik
23:54 Was das Fernsehen über Teamarbeit lehrt
29:28 Präsenz, wenn das Rotlicht angeht
32:50 Kritische Fragen vorwegnehmen
34:15 Silvias Ritual vor dem Auftritt
36:37 Dank und Ausklang
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E-Books mit Praxistipps downloaden - Kennst du den Moment kurz vor dem Auftritt, in dem der Körper macht, was er will? Die Hände werden kalt, die Stimme klingt beim inneren Probesatz dünn und fremd, und der gut gemeinte Befehl „Nicht nervös sein“ verpufft. In dieser Folge geht es darum, warum das so ist – und wie du die Energie, die dein Körper dir gerade anbietet, in eine Richtung lenkst, die dir hilft.
Takeaways
Aufregung ist nicht das Problem, sondern Energie, die dein Körper bereitstellt. Das Problem ist der Kampf dagegen – und den verlierst du immer.
Lampenfieber ist psychologisch die Angst vor der Scham: zu scheitern, während alle hinschauen. Je höher der Anspruch, alles richtig zu machen, desto stärker die Nervosität.
Das vegetative Nervensystem hört nicht auf Befehle von oben. Du kannst deinem Herzen nicht sagen, es soll langsamer schlagen – der Weg führt über den Körper selbst.
Nervosität macht Gesten klein, die Stimme eng und erzeugt Sprechdruck. Die fehlenden Pausen sind der häufigste Grund, warum Zuhörer wegdriften.
Tipp 1, vor dem Auftritt: Blödeln. Grimassen, Faxen, Zungenbrecher vor dem Spiegel – wer seiner Scham ein Schnippchen schlägt, lockert Muskeln und programmiert das Gehirn auf Spiel statt Bedrohung.
Tipp 2, vor dem ersten Wort: Surfstand und Sense Focusing. Verwurzeln, Gewicht spüren, Schultern fallen lassen, Spannung wahrnehmen ohne zu bewerten – sie löst sich von selbst.
Tipp 3, in der Vorbereitung: Dialog statt Monolog. Fragen der Zuhörer statt eigene Punkte, erste Worte als Suggestion – und dann auf die Reaktion warten. Wer mit Menschen redet statt zu ihnen, hat keine Zeit mehr für Angst.
Der Tipp in einem Satz
Der Kloß im Hals ist kein Feind, sondern Energie, die eine Richtung sucht – gib ihr eine: in den Körper, in den Stand und zu den Menschen vor dir.
Zum Download
E-Book „Nie wieder nervös beim Auftreten und Reden“ – kostenlos unter arno-fischbacher.com/downloads
Kapitelmarken (Zeiten aus der Aufnahme; können sich im Schnitt leicht verschieben)
00:00 Intro: Noch zehn Minuten bis zum Auftritt
00:54 Die Situation: Kalte Hände, Kloß im Hals, dünne Stimme
02:30 Das Problem: Aufregung ist Energie – wir kämpfen dagegen
04:10 Lampenfieber ist die Angst vor der Scham
05:28 Was der Körper tut: Der uralte Schutzreflex
06:58 Was man hört und sieht: Gesten, Stimme, Sprechdruck
09:16 Tipp 1: Blödeln – die Geschichte der Abteilungsleiterin
12:35 Warum Blödeln wirkt
13:39 Tipp 2: Surfstand und Sense Focusing vor dem ersten Wort
16:30 Wenn die Unsicherheit mitten in der Rede kommt
17:17 Tipp 3: Dialog statt Monolog
19:27 Nach dem ersten Satz: Warten auf die Reaktion
20:19 Umsetzen: Der nächste Anlass und das E-Book
22:54 Schluss und Einladung in die Praxis-Community
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E-Books mit Praxistipps downloaden - Kinder haben keine Höflichkeit. Sie zeigen sofort, ob eine Stimme sie erreicht oder verschreckt. Gerold Wassmann hört seit 25 Jahren genau hin, in seiner Praxis und in integrativen Kindergärten. In dieser Folge geht es darum, was Erwachsene von diesem Spiegel lernen können: im Kinderzimmer, im Team und auf der Bühne.
Das nimmst du mit:
Sprache wächst aus dem Bedürfnis, sich mitzuteilen, und nicht aus Übungen. Das gilt für Erwachsene genauso.
Kinder hören die Zwischentöne zuerst. Passen Worte und Klang nicht zusammen, ziehen sie sich zurück.
Wirkung entsteht nicht durch Lautstärke. Entscheidend ist, ob die Stimme von innen getragen ist.
Freude lässt sich nicht als Konzept verordnen. Wer sie schenken will, muss selbst darin stehen.
Deine Stimme zeigt in jedem Moment, wer du gerade bist. Heiserkeit oder Pressen sind eine Einladung zum Hinschauen und kein Urteil.
Kapitel:
00:50 Wer ist eigentlich gestört – das Kind oder die Erwachsenen?
03:55 Vom Tonstudio zum Atem-, Sprech- und Stimmlehrer
06:39 Ist Logopädie ein Missverständnis?
12:21 Hängematte statt Übungstisch
14:36 Sprechfreude im Kindergarten und im Business
18:40 Welche Erwachsenenstimme Kinder verstummen lässt
24:54 Getragen statt laut: ein „Stopp“ für 25 Kinder
28:47 Abtrainierte Lebendigkeit und was die Stimme verrät
Über den Gast:
Gerold Wassmann ist Atem-, Sprech- und Stimmlehrer nach der Schlaffhorst-Andersen-Methode und Musiker. Seine Praxis hat er in Walsrode. Seit 25 Jahren arbeitet er vor allem mit Kindern und betreut mit seinem Team sechs integrative Kindergärten und zwei Schulen mit besonderem Förderbedarf. Er veranstaltet den Sprechfreude-Kongress online, der im Februar 2027 stattfinden soll.
Sprechfreude-Kongress: https://kongress.sprechfreudeschenken.de (neuer Termin: ab 22. Februar 2027)
YouTube-Kanal „Sprechfreude schenken“: youtube.com/channel/UCB5UQqRtY3Dpdi3gM5Je3vQ
Musikvideo „Musik berührt“: youtu.be/-fA7ZwjYbhg
Praxis: sprechfreude-praxis.de
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E-Books mit Praxistipps downloaden Präsent im Meeting: Was du vor der Tür tust, entscheidet Deine Wirkung // Folge 566
20.10.2026 | 18 Min.Shownotes
Kennst du den Moment, in dem du ein Meeting eröffnest und spürst: Ich hab den Raum nicht? Meist liegt es nicht an den ersten Worten, sondern daran, dass dein Kopf noch im letzten Call steckt. In dieser Folge geht es um die dreißig Sekunden vor der Tür – und um die drei Sekunden danach, die der Raum so genau liest.
Takeaways
Deine Wirkung ist entschieden, bevor dein erster Satz zu Ende ist – der Raum liest Haltung, Blick und Atem, nicht den Inhalt.
Präsenz braucht ein Gegenüber im Kopf. Wer mit dem eigenen Antreiber reinkommt, hat keinen Platz für die Menschen am Tisch.
Die Zwei-Punkte-Frage vor der Tür: Wo stehen die Leute gerade? Wohin will ich sie bewegen? Daraus ergeben sich die ersten Worte von selbst.
Der Atem folgt der Aufmerksamkeit, nicht umgekehrt – deshalb funktioniert kein Atemtrick ohne den Blick auf die anderen.
Stress aus Back-to-back-Meetings baut sich messbar auf; eine kurze Pause davor ist kein Luxus, sondern ein Reset.
Im Raum: Stand, Blick, Atem – und der Blick ist kein Abscannen, sondern ein Nachprüfen deiner Vermutung.
Üben nie im Ernstfall: Such dir ein Meeting ohne Druck als Experimentierfeld und prüfe danach zwei Dinge.
Der Tipp in einem Satz
Wisse, was du tust – und wisse, zu wem du sprichst: Die ersten drei Sekunden entscheiden sich bei deiner Neugier auf die anderen, nicht beim Reinkommen.
Kapitelmarken (Zeiten aus dem Mixdown; sie können sich im Schnitt noch leicht verschieben)
00:00 Intro: Du redest schon – aber bist du da?
01:00 Drei Sekunden Stille – und Montag, 9 Uhr
02:40 Was passiert da? Wirkung vor dem ersten Satz
03:26 Präsenz braucht ein Gegenüber im Kopf
04:10 Innere Ebene: Antreiber oder Blick auf die anderen
05:41 Von wo weg – wohin? Bezugsrahmen und Neugier
06:50 Körperliche Ebene: Der Atem folgt der Aufmerksamkeit
08:20 By the way: Die EEG-Studie von Microsoft
09:30 Frage an dich: Dein nächstes Meeting
10:06 Praxistipp Schritt 1: Die Zwei-Punkte-Frage vor der Tür
11:50 Stanislawski und die gegebenen Umstände
13:00 Schritt 2: Stand, Blick, Atem im Raum
14:51 Umsetzen: Experimentierfeld und zwei Prüffragen
17:20 Zusammenfassung und Einladung in die Praxis-Community
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E-Books mit Praxistipps downloadenDein Neid weiß mehr über deine Träume als du – mit Christina Strasser // Folge 565
16.10.2026 | 31 Min.In dieser Folge erfährst du:
warum 70–80 % der Menschen seit Jahren einen Traum im Hinterkopf tragen und was ihn kleinhält
warum Veränderung nicht „alles oder nichts“ heißen muss
wie aus einem vagen Wunsch ein Ziel wird. Dabei hilft die Umkehrfrage „Was will ich nicht mehr?“
warum dein Neid ein ehrlicher Hinweis auf deine Sehnsüchte ist
wie Christina jede Entscheidung an drei Werten misst: Freude, Freiheit, Abenteuer
die Worst-Case-Frage, mit der die Angst ihren Schrecken verliert
warum für Führungskräfte oft ein paar kleine Stellschrauben reichen
wie sich innere Stimmigkeit in Körpersprache und Stimme zeigt und andere ansteckt
Kapitel
00:00 Intro
00:59 „Folge deinen Träumen“ – nur ein Kalenderspruch?
02:11 Die unbequeme Frage: Kann das alles gewesen sein?
03:31 Muss ich mein Leben komplett umkrempeln?
05:21 Woher kommt der Mut? Aus der Angst, mit 80 etwas zu bereuen
06:51 Vom Sehnsuchtsort zum Plan: die Kraft der Mini-Schritte
08:13 Vom vagen Traum zum konkreten Ziel
09:16 Neid als Kompass
10:01 Berufungscoaching in der Praxis
11:40 Stärken, Werte und vergessene Leidenschaften verbinden
14:25 Happy Tiptoes: von kalten Zehen zum Start-up
16:34 Lebensenergie, die man hört
18:54 Christinas Weg: Freude, Freiheit, Abenteuer
20:37 Die Worst-Case-Frage
22:34 Werte als Entscheidungsfilter, auch mit Familie und Verpflichtungen
24:11 Führungskräfte: kleine Stellschrauben, große Wirkung
26:31 Der Leuchtturm-Effekt: Freude in Stimme und Körpersprache
28:17 Wenn der Tag schiefgeht: zurück in die Präsenz
29:51 Abschluss
Über Christina Strasser
Berufungscoach, Rednerin und Unternehmerin aus Wien. Sie ist 2012 ein Jahr lang um die Welt gereist. Heute begleitet sie Menschen aus der Anstellung in die Berufung, oft in die Selbstständigkeit. Ihre eigenen kalten Zehen haben das Start-up Happy Tiptoes hervorgebracht.
Links
Christina Strasser: christinastrasser.com
„Dream BIG“: christinastrasser.com/dream-big
Happy Tiptoes: happytiptoes.com
Praxis-Community „15 Minuten Stimme“ auf LinkedIn: arno-fischbacher.com/praxis
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Über Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung
Im Stimme wirkt!-Podcast von Arno Fischbacher geht es um die Wirkung, die Deine Worte und Deine Stimme in uns auslösen. Wir sprechen über die unbewussten Gründe, die Menschen davon abhalten, interessiert zu sein. Du hörst, welche „unwiderstehlichen“ Sprachmuster Du einsetzen kannst, um mit schwierigen Kunden, Partnern oder Freunden gut und erfolgreich zu kommunizieren.
Egal, ob Du Einsteiger bist oder bereits viele Erfahrungen mit Stimme, Körpersprache und Rhetorik hast, hier findest Du auf jeden Fall nützliche Infos, Inspiration und praktische Tipps und Tools. Wir besprechen Beispiele aus der Praxis, Erkenntnissen aus der Psycholinguistik, Analysen von Stimmen, Interviews und natürlich Tipps, die Du direkt anwenden kannst - um die Wirkung Deiner Stimme auf das nächste Niveau zu heben. So wirst Du vom Stimmbesitzer zum Stimmbenutzer.
Mehr Infos über Arno Fischbacher, sowie aktuelle Seminare und Praxistipps findest Du auf www.arno-fischbacher.com
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