Narzissmus und toxische Beziehungen - jetzt sprechen wir
Jennyfer Wörner | www.narzissmus-coach.de

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Wenn wir nicht intim werden, gehe ich wieder fremd": Antonias Partner hatte immer eine Ausrede
11.10.2026 | 1 Std. 54 Min.Antonia ist siebzehn, als sie ihren ersten festen Freund kennenlernt, und froh, dass ihr endlich jemand Aufmerksamkeit schenkt. Was harmlos beginnt, wird über sechs Jahre zu einer Beziehung, in der sie sich selbst kaum noch wiedererkennt. Als sie ihm anvertraut, dass sie als Kind sexuell missbraucht wurde, fragt er sie: „Wie kann es sein, dass du dich nicht wehren konntest? Das muss man doch können."
In dieser Folge erzählt Antonia ihre Geschichte, und ich ordne die Muster dahinter ein: von sekundärer Viktimisierung über die wechselnden Rechtfertigungen für Kontrolle bis zur Verbindung zwischen Tierquälerei und Gewalt in Beziehungen.
In dieser Folge:
Wie ihr Partner ihr die Schuld an einem Missbrauch gibt, den sie als Kind erlebt hat
Wie er Eifersucht erst mit seiner Herkunft, später mit der Bibel rechtfertigt
Die Katze, die er aus dem zweiten Stock wirft
Finanzielle Ausbeutung, wiederkehrende Trennungen und Versöhnungen
Der Moment, der für Antonia am Ende den Ausschlag gibt
Diese Folge macht deutlich, wie ein fehlender Vergleichsmaßstab und immer neue Begründungen dazu führen können, dass Kontrolle sich über Jahre wie Liebe anfühlt.
In dieser Folge geht es um sexuellen Missbrauch in der Kindheit, körperliche Gewalt und sexuelle Nötigung in einer Partnerschaft. An einer Stelle wird außerdem der Suizidversuch einer dritten Person erwähnt. Achte beim Hören gut auf dich und mach eine Pause, wenn es zu viel wird. Falls dich das Thema Suizidalität selbst betrifft, findest du Hilfe bei der Telefonseelsorge, kostenfrei und rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.- Anna lernt ihren späteren Partner über eine Dating-App kennen, und schon in den ersten Wochen sagt er zu ihr: „Von einer Frau wie dir muss man die Finger lassen", und lässt trotzdem nicht von ihr ab. Was folgt, sind viereinhalb Jahre zwischen Love Bombing und plötzlicher Kälte, zwischen einem Mann, der sich selbst als den eigentlich Leidenden inszeniert, und einer Frau, deren eigene Bedürfnisse dabei immer kleiner werden.
In dieser Folge ordne ich unter anderem das Konzept des false self, die Retterinnen-Falle rund um seine angebliche Bindungsangst und reaktiven Missbrauch ein.
In dieser Folge:
Wie eine frühe Abwertung zum Köder wurde
Ein Streit um einen Steintisch als erstes Warnsignal
Eine Fehlgeburt kurz vor den Flitterwochen, die keinen Raum für Trauer ließ
Kontrolle bis in den Alltag der Schwangerschaft hinein
Die Bestätigung durch seine Ex-Freundin nach der Trennung
Annas Geschichte zeigt, wie tief sich Selbstzweifel festsetzen können, wenn Zuneigung und Abwertung im ständigen Wechsel kommen, und wie befreiend der Moment sein kann, in dem jemand anderes die eigene Wahrnehmung bestätigt.
Ein Hinweis vorab: In dieser Folge geht es unter anderem um psychische und sexualisierte Grenzüberschreitungen sowie eine Fehlgeburt. Achte beim Hören gut auf dich und mach eine Pause, wenn es zu viel wird. - Marlene wächst in einem Zuhause auf, in dem niemand ihre Grenzen respektiert, weder als Kind noch später, wenn sie sich endlich traut zu sprechen. Ihre Mutter sagt ihr offen ins Gesicht: „Ihr seid meine Rentenabsicherung." Der neue Partner ihrer Mutter erklärt ihr, wie man schlägt, ohne dass es jemand sieht, und behauptet später in der Familientherapie, das alles sei nur väterlich gemeint gewesen.
In dieser Folge geht es um:
Vernachlässigung, die von außen sichtbar wird und trotzdem übersehen wird
fehlende Grenzen und wie ein Kind lernt, sich nicht zu wehren
Täter-Opfer-Umkehr, wenn nicht die Tat, sondern die Person infrage gestellt wird
wie früher psychischer Druck bis ins Erwachsenenleben körperlich nachwirkt
In Marlenes Geschichte greifen viele Formen von Vernachlässigung ineinander, bis ein Kind kaum noch eine Möglichkeit hat, sich selbst zu schützen.
Ein Hinweis vorab: In dieser Folge geht es um Vernachlässigung von Kindern, körperliche Gewalt und sexualisierte Gewalt. Achte beim Hören gut auf dich und mach eine Pause, wenn es zu viel wird. - Miri trifft ihn nach Jahren wieder, und was als intensive, fast berauschende Verliebtheit beginnt, wird über fast fünf Jahre zu einer Beziehung aus Kontrolle, Schweigen und Rückholversuchen. „Du bist nicht ganz sauber". Oder "Du hast ja niemanden außer mich", sagt er ihr in einem besonders dunklen Moment, kurz nachdem er ihr eine Glasflasche vor die Füße geworfen hat. In dieser Folge ordnen wir ein, wie Coercive Control als System aus vielen kleinen Eingriffen funktioniert, warum Schuldumkehr Betroffene zum Schweigen bringt, wie Hoovering und Future Faking eine Trennung immer wieder rückgängig machen und warum am Ende ausgerechnet eine erfundene Notlüge schafft, woran die Wahrheit scheiterte.
In dieser Folge geht es um psychische und körperliche Gewalt sowie um eine Phase, in der Miri Suizidgedanken hatte.
Falls dich das selbst betrifft, erreichst du die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei unter 0800-1110111 oder rufe dir bitte den Notarzt. - Helene lernt ihn auf einem Winterball kennen, charmant, aufmerksam, genau der Mann, für den sich das unscheinbare Mädchen von damals endlich interessiert fühlt. Dreißig Jahre und zwei Söhne später sagt er zu ihr: „Wenn du nicht sofort aufhörst, mir vor anderen Leuten zu widersprechen, dann breche ich dir den kleinen Finger."
Kein einziger Schlag fällt in dieser Beziehung, und genau das macht sie so schwer zu fassen, für Helene selbst, für ihre Ärztin, am Ende sogar für eine Paartherapeutin. Es geht um ein Ultimatum, das sich wie eine Konsequenz anhören kann, statt wie eine Drohung. Und es geht um das Gespür dafür, wann eine Partnerin gehen will, und um einen Körper, der irgendwann übernimmt, was die Stimme nicht mehr durfte.
Helenes Geschichte zeigt, wie schwer es ist, eine Gewalt zu benennen, die keine sichtbaren Spuren hinterlässt.
Ein Hinweis vorab: In dieser Folge geht es um psychische und körperliche Gewalt in einer langjährigen Ehe.
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Über Narzissmus und toxische Beziehungen - jetzt sprechen wir
„Narzissmus und toxische Beziehungen – Jetzt sprechen wir“ ist der Podcast für alle, die sich in einer toxischen Beziehung befinden, eine solche Beziehung hinter sich haben oder unsicher sind, ob ihre aktuelle Beziehung toxisch ist.
Ich bin Jennyfer, Coach und Beraterin für Menschen in und nach toxischen Beziehungen. Mit einem Master in Coaching und Beratung und meiner wissenschaftlichen Forschung zu Trennungen von narzisstischen Partnern kombiniere ich fundiertes Wissen zu toxischen Beziehungen mit meinen eigenen Erfahrungen als ehemals Betroffene. In jeder Folge hören wir zunächst die Geschichte einer Person, die sich noch in einer toxischen Beziehung befindet oder diese verlassen konnte. Im Anschluss daran ordne ich die typischen Muster der Geschichte ein, erkläre die Mechanismen dahinter und zeige Wege auf, wie man sich befreien oder einen besseren Umgang damit finden kann.
Die Menschen, die hier ihre Geschichten teilen, berichten offen von Selbstzweifeln, Manipulation und emotionalem Missbrauch in ihren Beziehungen – und davon, wie sie es geschafft haben, sich daraus zu lösen.
Die Geschichten sind dabei so vielfältig wie die Beziehungen selbst: schwierige Beziehungen zu Müttern und Vätern, komplexe Eltern-Kind-Beziehungen, die bis ins Erwachsenenalter nachwirken; Partnerschaften, in denen Menschen systematisch klein gemacht und kontrolliert werden; Vorgesetzte, die ihre Machtposition missbrauchen; und Freundschaften, die mehr nehmen als geben.
Sie zeigen Facetten von emotionalem und körperlichem Missbrauch, von Gaslighting, emotionaler Erpressung, Kontrollverhalten und weiteren Formen von Gewalt. Betroffene schildern, wie sie in diese Beziehungen geraten sind, die Manipulation erkannt haben und welche Wege sie fanden, damit umzugehen oder sich zu befreien.
Dieser Podcast richtet sich an:
| Menschen in toxischen Partnerschaften
| Erwachsene Kinder narzisstischer Eltern
| Betroffene von Missbrauch und Manipulation
| Menschen, die sich fragen „Bin ich in einer toxischen Beziehung?“
| Personen, die unter Gaslighting und emotionaler Gewalt leiden
| Angehörige und Freunde von Betroffenen
| Menschen auf dem Weg der Heilung nach narzisstischem Missbrauch
Die Geschichten zeigen: Du bist nicht allein. Was du erlebst, hat einen Namen. Und es gibt auch für dich einen Weg aus der toxischen Beziehung.
Deine Jennyfer von www.narzissmus-coach.de
Trigger-Warnung: In diesem Podcast sprechen wir über psychische und körperliche Gewalt. Zum Schutz der Betroffenen werden alle Namen und identifizierenden Details geändert.
Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.
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